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Priesterbruderschaft St. Pius X.

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Was fordert ein so grosses Sakrament von uns?

 Zuerst fordert sie von uns die größte und beständige Dankbarkeit des Herzens, damit wir den verkündigen, lieben und feiern, der nach seiner Barmherzigkeit uns durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes, den er auf uns reichlich durch unseren Herrn Jesus Christus ausgegossen hat, heil gemacht hat, damit wir gerechtfertigt durch ihn Erben sind gemäß der Hoffnung auf das ewige Leben (Tit 3,5-7).

Dann ist so an das Geheimnis dieses Sakramentes zu erinnern, dass sich jeder immer wieder an sein sehr feierliches Versprechen und sein christliches Bekenntnis erinnert, das er im heiligen Bad durch die Paten gegeben hat. Es möge also der Christ bedenken, dass er aus einem Sohn des Zornes (Eph 2,3) und Diener Satans zu einem Sohn Gottes, zu einem Glied und Miterben Christi und zu einem lebendigen Tempel des Heiligen Geistes gemacht wurde.

„Du bist“, sagt Ambrosius, „in das Heiligtum der Wiedergeburt (Taufbrunnen) eingetreten. Erinnere dich an das, was du gefragt worden bist, und vergegenwärtige, was du geantwortet hast! Du hast dem Teufel und seinen Werken sowie der Welt mit ihrer Prunktsucht und ihren Vergnügungen abgesagt.“ Sei dir deiner Versprechen bewusst und vergiss niemals die Konsequenz der Verpflichtungen, die du eingegangen bist.

Und das berühmte Wort des Paulus, der alle Getauften mahnt, lautet: Wisst ihr nicht, Brüder, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft sind, auf seinen Tod getauft sind? Denn wir sind mit ihm begraben auf den Tod, damit wir, wie Christus von den Toten auferstanden ist durch die Ehre des Vaters, so auch wir in der Neuheit des Lebens wandeln (Röm 6,3-4). (Petrus Canisius, Der große Katechismus, 144-145)

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