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Priesterbruderschaft St. Pius X.

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Erziehungsprinzipien

Christliche Erziehung meint eine Erziehung zum Guten, Wahren und Vollkommenen.

Grundsatz

Das Ziel jeder christlichen Erziehung besteht in der Mitwirkung des Menschen mit der göttlichen Gnade, um ein wahrer und vollkommener Christ zu werden. Die beiden wichtigsten Mittel dazu sind das regelmässige und andächtige Gebet sowie der eifrige Empfang der heiligen Sakramente, der Beichte und der Kommunion. 

Bildung des ganzen Menschen  

In den Schulen des Immaculata-Schulvereins geht es nicht bloss um Wissensvermittlung, sondern um die Erfassung des ganzen Menschen. Der Verstand soll zur Erkenntnis des Wahren, der Wille zum Vollbringen des Guten hingeführt, das Herz schliesslich zum Schönen, Erhabenen und Edlen begeistert werden. Diese ganzheitliche Charakterbildung hat zum Ziel, den jungen Menschen zu einer christlichen Persönlichkeit heranreifen zu lassen. 

alvier melsRespekt

Da jede Autorität von Gott kommt, schulden die Kinder ihren Eltern und Lehrern Ehrfurcht, Achtung und Respekt.  

Bewahrung vor dem Bösen 

Da sich die Welt in immer stärkerem Masse von der von Gott gegebenen Ordnung entfernt, geht es bei den Schulen des Immaculata-Schulvereins auch darum, die Kinder so gut wie möglich vor den Einflüssen des Bösen zu bewahren.

In den Internaten wird das Präventivsystem des hl. Don Bosco angewandt. Dieses besteht darin, durch ständiges Zusammensein mit den Kindern Sünden und Fehler im Anfangskeim
zu ersticken.
 

 

Pädagogik des Hl. Don Bosco

Vorbild für unsere Erziehung ist der hl. Johannes Bosco. Seine grossartige Pädagogik ist dafür bekannt, dass sie die hohen Erziehungsziele mit grosser Liebenswürdigkeit und ohne Verbitterung oder unterdrückende Zwänge vermittelt. Sie betont vier für die Erziehung wichtige Punkte:

 

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  1. Methode der Vorsorge: Die "Methode der Vorsorge" besteht darin, dass die Jugendlichen mit liebevoller Wachsamkeit betreut werden, so dass sie nicht in Gefahr kommen, schlecht zu handeln. Statt nur die Vergehen der Jugendlichen zu bestrafen, versuchen die Erwachsenen alles, um ihnen vorzubeugen.
     
  2. Regelmässiger Empfang der Sakramente: Das Bewusstsein, dass unsere eigene Kraft nicht ausreicht, um wirklich gute Menschen zu werden, sondern dass wir auf die Hilfe Gottes angewiesen sind, lässt uns die Gnadenmittel der Kirche hochschätzen und oft empfangen.
     
  3. Gute Kameraden: Den Einfluss der Freunde auf einen Jugendlichen in der Pubertät kann man kaum überschätzen. Daher ist es überaus wichtig, den Kindern den Kontakt zu gutgesinnten Gleichaltrigen zu ermöglichen.
     
  4. Gute Literatur und Musik: Zur Formung von Verstand und Gemüt trägt tragen gute Musik und gute Literatur wesentlich bei. Daher legen wir darauf grossen Wert.

 

 

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