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Priesterbruderschaft St. Pius X.

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Anliegen

Die Notwendigkeit katholischer Schulen

Die Stimme der Päpste

 Papst Pius XI.: „Divini illius magistri“ (31. Dezember 1929)

pius xii.«Niemals dürfen wir aus dem Auge verlieren, dass Gegenstand der christlichen Erziehung der ganze Mensch ist, der Geist mit dem Körper verbunden zur Einheit der Natur, mit allen seinen natürlichen und übernatürlichen Fähigkeiten ... – somit der aus seinem paradiesischen Urzustand gefallene Mensch, der von Christus erlöst und in seiner übernatürlichen Stellung als Adoptivsohn Gottes wieder eingesetzt wurde. ...
Es bleiben in der menschlichen Natur die Folgen der Erbsünde, besonders die Schwäche des Willens und die ungeordneten Triebe.
Von der zartesten Kindheit an sind daher die ungeordneten Neigungen zu verbessern, die guten zu fördern und zu ordnen. Vor allem muss der Verstand erleuchtet und der Wille gefestigt werden mit den übernatürlichen Wahrheiten und den Gnadenmitteln, ohne die es unmöglich ist, die verkehrten Triebe zu beherrschen oder das Erziehungsideal der Kirche ... zu verwirklichen.»

«Dafür ist es notwendig, dass der ganze Unterricht und Aufbau der Schule – Lehrer, Schulordnung und Schulbücher – in allen Fächern vom christlichen Geist beherrscht sind, so dass die Religion in Wahrheit die Grundlage und Krönung des ganzen Erziehungswerkes darstellt.»

Papst Pius XII.: Ansprache vom 14. Sept. 1958
«Um den christlichen Charakter einer Schule sicherzustellen, genügt (es) nicht, jede Woche Religionsunterricht abzuhalten oder bestimmte Frömmigkeitsübungen einzuführen, sondern das Ausschlaggebende liegt zunächst darin, dass die christlichen Lehrer ihren Schülern mit der Bildung des Geistes und des Charakters zugleich die Reichtümer ihres tiefen geistlichen Lebens vermitteln. Zu diesem Zweck muss die äussere Organisation der Schule, ihre Hausordnung und ihr Unterrichtsplan einen geeigneten Rahmen für ihre wesentliche und selbst in ihren scheinbar belanglosesten und materiellsten Einzelheiten von echter Geistigkeit durchdrungene Funktion bilden.»
 

Msgr. Marcel Lefebvre

 Brief an die ratlosen Katholiken, 1985
«Die Rolle der Eltern ist sehr schwierig geworden. Wie wir gesehen haben, wurde die Mehrzahl der Privatschulen de facto laizistisch; man lehrt dort weder die wahre Religion noch die weltlichen Fächer im Licht des Glaubens. Die Katechismen verbreiten den Modernismus. Das hektische Leben frisst die Zeit auf, die durch den Beruf gegebenen Notwendigkeiten entfremden Eltern und Kinder von den Grossvätern und Grossmüttern, die früher an der Erziehung teilhatten. Die Katholiken sind nicht nur ratlos, sondern auch wehrlos.
Aber doch nicht so sehr, dass sie nicht für das Wesentliche sorgen könnten; die Gnade Gottes tut das Übrige. Was ist zu tun? Es gibt wirklich katholische Schulen, wenn auch in geringer Zahl. Schicken Sie Ihre Kinder dorthin, auch wenn es Ihr Budget belastet! Gründen Sie neue Schulen, wie manche das bereits getan haben. Wenn Sie nur Schulen zur Verfügung haben, in denen der Unterricht erzbischof marcel lefebvreentartet ist, dann äussern Sie sich, beschweren Sie sich, lassen Sie nicht zu, dass Ihre Kinder durch die Schuld ihrer Erzieher den Glauben verlieren!»


Vortrag vom 29. Dezember 1975, Barcelona
«Es muss auch katholische Schulen geben. Wir müssen die Christenheit wiederherstellen. Man darf nicht gleichgültig bleiben und zusehen, wie die Kirche verfällt, jeden Tag ein wenig mehr, ohne dass wir uns ermannen und uns mutig sagen, dass der liebe Gott allmächtig ist und dass wir noch etwas zustande bringen können. Was die Katholiken während zweitausend Jahren zustande gebracht haben – warum sollten heute nicht auch wir das können?»
 

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