Unser Weg
Unser Weg
Gebet und Opfer
"Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet." (Mt. 26, 41)
Das Einswerden mit Christus, d.h. gleichförmig zu werden mit dem Willen des Vaters, vollzieht sich zuerst durch das Gebet.
- Das Gebet ist das Sprechen der Seele mit Gott. Dabei stehen Hingabe und Liebe über den Worten. So bemühen wir uns vor allem um das innere Gebet.
- Die tägliche Betrachtung über Leben und Lehre Jesu bringt uns in besonderer Weise in die Nähe des Heilandes.
- Eine sichere Richtschnur unseres Gebetslebens geben uns die allgemeinen Gebete der Kirche.
- Wir streben danach, täglich den Rosenkranz zu beten. Er nimmt einen besonderen Platz in unserem Gebetsleben ein, denn er ist gebetete HI. Schrift.
- In der KJB wissen wir uns untereinander besonders durch drei Gebete verbunden, die wir uns für jeden Tag vorgenommen haben: "Weihe des Menschengeschlechtes an das heiligste Herz Jesu", "Jungfrau Muttergottes mein... " und "Zu dir, seliger Josef...".
- Tägliche Wachestunde (8-9 Uhr): Alles, was diese Stunde an Freud und Leid mit sich bringt, opfern wir auf für unsere Jugendgemeinschaft, für die Sorgen jedes einzelnen, wie auch für die Anliegen der ganzen heiligen Kirche. In dieser kurzen Zeitspanne wollen wir uns einüben, damit nach und nach unsere ganze Arbeit während des Tages zum Gebet werden kann. Zugleich wissen wir uns dadurch innerhalb der KJB miteinander verbunden.
- Die öftere Teilnahme an den fünftägigen Exerzitien des hl. Ignatius führt uns die Notwendigkeit unserer Selbstheiligung vor Augen, zeigt uns, wo die wahren Werte des Lebens liegen, und lässt uns Freude finden am betrachtenden Gebet.
Sakramente / Hl. Messe
" Christus hat sich für uns als Opfergabe hingegeben." (Eph. 5, 2)
- Der häufige Empfang der Sakramente gibt uns die Kraft, als junge Christen zu leben (regelmäßige Beichte, öftere hl. Kommunion).
- Wenn möglich, so wollen wir auch werktags die hl. Messe mitfeiern, die wahre Erneuerung des Kreuzesopfers Jesu Christi. Das Hl. Messopfer soll der Höhepunkt unseres Lebens sein und in lebendiger Verbindung zu unserem täglichen Leben stehen.
Weiterbildung
"Das aber ist das ewige Leben, dass sie dich erkennen, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus." (Joh. 17, 3)
- Christus ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Durch häufiges Lesen in der Hl. Schrift, dem Wort Gottes, wollen wir ihn selbst und somit unseren Glauben besser kennen und lieben lernen.
- Grundlage unserer Weiterbildung ist der Katechismus als die systematische Zusammenschau der Lehre der katholischen Kirche.
- In den Lehrschreiben der Päpste finden wir Antwort auf Fragen und Probleme unserer Zeit. Wir wissen, dass unser Glaube im Einklang mit der gesunden Vernunft steht und scheuen uns nicht vor einer offenen geistigen Auseinandersetzung.
- Bücher über das Leben der Heiligen und solche, die zur Betrachtung anleiten, sollen zu unserer Selbstheiligung beitragen.
- In unserer Zeitschrift DER GERADE WEG tauschen wir unser Wissen und unsere Erfahrungen aus. Zu ihrer Gestaltung kann jeder beitragen. Sie verbindet uns zugleich untereinander in besonderer Weise auch über große Entfernungen hinweg.
- Aktuelle Probleme des Lebens nehmen einen wichtigen Platz in den Gesprächsthemen unserer Gruppentreffen ein. Wir wollen lernen, alle Fragen, die das alltägliche Leben mit sich bringt, mit den Maßstäben Gottes zu beurteilen und versuchen, aus dem Glauben heraus zu beantworten Jugendkriminalität, Abtreibung, Geburtenregelung, Ehescheidung; Lebensstil: Alltagsgestaltung, Verhalten in der Gesellschaft, Mode, Vergnügen, Freizeit).
Gemeinschaft
"Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele." (Apg. 4, 32)
Die KJB gliedert sich in Teilgruppen. Sie sollen sich durch einen freundschaftlichen und familiären Geist auszeichnen, durch Offenheit und Ehrlichkeit. Unser Leben atmet Natürlichkeit. Dies zeigt sich in der Kleidung, im Benehmen, im Reden und Tun. Dies drückt sich in der Heimatliebe und Naturverbundenheit aus, zeigt sich beim Musizieren, beim Sport, Spiel und Spass.
Unserer Verbundenheit dienen die wöchentlichen Gruppenstunden, Regional-, Länder- und Gesamttreffen, Wallfahrten, Ferienlager, gemeinsame Ausflüge, Briefkontakte und nicht zuletzt DER GERADE WEG, Selbstdarstellung unserer Gemeinschaft. Auf Einzelgespräche untereinander legen wir besonderen Wert, da wir hier ganz persönlich angesprochen und weitergeführt werden können.
Aktionen
"Von der Furcht des Herrn durchdrungen, suchen wir die Menschen zu gewinnen." (2 Kor. 5, 11)
Wenn wir einmütig zusammenarbeiten und auf den Beistand des HI. Geistes vertrauen, dann finden wir Mut und Kraft, auch in das öffentliche Leben hineinzuwirken (Leserbriefe, Vortragsabende, Flugblattaktionen).

