Besuch in Ars
Besuch in Ars
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Am 27.05.2011 machte sich unsere KJB am Morgen um fünf Uhr früh in Littau auf den Weg, gefahren von N. Henggeler in einem Car mit dreissig Plätzen.
Da es noch so früh war, sind wir alle recht schnell wieder eingeschlafen und so ging es weiter bis nach Oensingen, wo sich uns einige Mitglieder der Familie Pfluger angeschlossen haben.
Nach diesem kleinen Unterbruch ging es schlafend weiter bis nach Genf, wo von P. Suter für uns eine hl. Messe gehalten wurde. Später hatten wir Zeit für ein kleines z`Nüni, ehe wir weitergefahren wurden.
Die nächste Station nach Genf, die uns erwartete, war Ars, wo wir sogleich den hl. Pfarrer besuchen konnten, dessen Leichnam nicht verwest und heutzutage in der Basilika Saint-Sixte d’Ars zu sehen ist. Einzig sein Gesicht wurde mit einer Wachsschicht überzogen.
Nach der langen Fahrt, die immerhin sechs Stunden gedauert hat, tat es gut, endlich wieder aufstehen und sich bewegen zu können.
Hier ist die Basilika Saint-Sixte d’Ars von Ars zu sehen, in der der hl. Pfarrer von Ars aufgebahrt wird. Rechts: ein Teil der Basilika von aussen. Unten: der Sarg mit dem Leichnam des hl. Pfarrer von Ars in der Basilika aus der Nähe.
Unten ist nochmals der Sarg mit dem Leichnam der Heiligen zu sehen, diesmal aus etwas grösserer Distanz. Aber auch von dieser Position aus ist der Leichnam noch gut sichtbar, da er etwas erhöht ist.
Rechts ist der Teil der Basilika zu sehen, der den Hauptaltar beherbergt, der hier aber leider nicht zu sehen ist.
Ausserdem befindet sich in der Basilika noch ein Seitenaltar gegenüber des Aufbahrungsortes des Heiligen Pfarrer von Ars. Die Basilika erhielt den Namen St. Sixte d’Ars, da es sich ursprünglich um eine Dorfkirche handelte, die dem hl. Sixtus geweiht war.
Erst zu Lebzeiten des hl. Pfarrer von Ars ist sie erweitert worden, da seinetwegen sehr viele Pilger nach Ars gingen und die Kirche bald nicht mehr gross genug für alle war. Der neuerbaute Teil wurde der hl. Philomena geweiht, da der Pfarrer von Ars sie sehr verehrte.
Nachdem wir aus der Basilika rauskamen, gingen wir ein Stück, bis wir bei dieser Statue ankamen, die die berühmte Begegnung mit dem Hirtenjungen darstellt, dem er den Weg gewiesen hat. An diesem stille Plätzchen haben wir unser Mittagspicknick eingenommen.
Als Nachtessen gab es für uns Pizza. Was wirklich lustig war, war, dass die Franzosen alle so kleine Backöfen hatten, sodass in einem noch nicht einmal eine ganze Pizza Platz hatte, und wir sie deshalb zerkleinern mussten. Da wir so viele Leute waren, reichte ein Backofen niemals, und wir mussten aus der ganzen Nachbarschaft Öfen zusammensuchen. Schlussendlich reichte es dann aber zum Glück doch.
Danach gab es einen Spielabend, der für alle sehr vergnüglich war. Es wurde unter anderem ein Schoggiwettessen veranstaltet, bei dem die Regel bestand, eine Kappe, Handschuhe und einen Schal zu tragen. Hier auf dem Bild ist Raphaela Marty an der Reihe.
Am anderen Morgen, am Sonntag, hatten wir eine heilige Messe in einer Kapelle neben dem Haus, in welchem wir übernachtet hatten.
Autor: R. Marty












