Katholische Jugendbewegung - Home
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Ein mexikanischer Schlingel wird Priester und Martyrer – Sel. Pater Michael Pro
Als Lausbub verbrachte der kleine Michael seine Kindheit in Mexiko, zu einer Zeit, in der der Kommunismus bereits im Aufstieg war. Nachdem er den grausam ermordeten Jesuiten Pater Vinzenz in den Bergen Mexikos im Alter von 8 Jahren aufgefunden hatte, erwachte in ihm der Wunsch Gott sein Leben als Martyrer zu schenken. Wie durch ein Wunder, welches der Jungfrau von Guadalupe zugeschrieben wird, war Michael an seinem 10. Geburtstag vor dem sicheren Tod errettet worden. Die Ärzte hatten bereits alle Hoffnung aufgegeben, nachdem er einen von Urwaldinsekten vergifteten Apfel gegessen hatte und daraufhin in Ohnmacht gefallen war... Weiter lesen
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Arbeitskräfte für Klosteraufbau gesucht!
Wir Männer werden mit Pater Lang einige Tage, nämlich vom 2. - 6. August 2010, auf Gut Reichenstein verbringen und uns aktiv für den Aufbau eines Klosters einbringen. Es gibt dort besonders Holzarbeit aber auch viel anderes zu tun.
Es ist geplant, ein bestimmtes Arbeitspensum pro Tag zu erfüllen und das Programm mit bunten Abenden, Grillen am Lagerfeuer und kleinen Ausflügen abzurunden. Wir suchen noch andere fleißige, männliche KJBler, die mithelfen wollen, Mönchen in Deutschland eine richtige Unterkunft zu geben.
Interessenten melden sich bitte baldmöglichst bei mir, damit wir besser planen können, auch dann, wenn die Zusage noch nicht definitiv ist! Nähere Info hierzu werden dann nachgereicht.
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Wallfahrt im oberschwäbischen Jakobshajk für Männer
Am Wochenende des diesjährigen Jakobustages, also vom 23. - 25. Juli 2010 planen wir, die Stuttgarter KJB und ein paar Pfadfinder, eine Wallfahrt im schönen Oberschwaben. Mehr dazu könnt Ihr der beiligenden Einladung entnehmen.
Es handelt sich hierbei jedoch um eine reine Buben- und Männerwallfahrt. Für Mädchen wird bei ausreichendem Interesse aber eine eigene organisiert.
Anmeldungen bitte bis zum 18.Juli an mich. Man kann aber auch kurzfristig noch mitgehen. Wichtig ist, daß Ihr uns sagt, ob ein eigenes Zelt mitgenommen werden kann... Einladung mit weiteren Informationen
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Chartres-Paris, eine Sehnsucht, die nicht mehr loslässt
Das Thema der diesjährigen Wallfahrt lautete: „Kampf für den Glauben“. Außerdem stand die Wallfahrt unter dem Schutz der Muttergottes von Bürglen (Bourguillon), welcher Erzbischof Marcel Lefebvre seine ersten Seminaristen und somit die damals noch junge Bruderschaft ganz besonders anempfohlen hatte, sowie – aufgrund des von Papst Benedikt ausgerufenen Priesterjahres – unter dem Patronat des hl. Pfarrers von Ars.
Nach einem feierlichen Hochamt setzte sich der Pilgerzug mit rund 400 deutschsprachigen Pilgern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Bewegung, um innerhalb von drei Tagen das vorgesehene Ziel, Paris, zu erreichen... Weiter lesen
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„WIR SIND DANN MAL KURZ IN ROM“
Für einen Tag nach Rom- das ist doch unmöglich, viel zu kurz und ein bisschen verrückt, oder? Wir, die KJB-Gruppe St. Hildegard, haben einen solch eintägigen Ausflug in die Hauptstadt Italiens gemacht und können bestätigen, dass er sich absolut gelohnt hat.
Zu verdanken hatten wir diese famose Idee unserem Ortspriester Pater Kampmann, der unsere Ausflugsplanung, die sich zunächst wie alljährlich auf ein nahes Ziel im Inland bezog, in Richtung Ausland lenkte: Rom sei doch ein zum Abschluss des Paulusjahres passendes Ziel und per „Schnäppchenflug“ leicht zu erreichen... Weiter lesen
Reise nach Turin
Fast pünktlich um 6.30 Uhr machten wir uns am Freitag, dem 14. Mai 2010 noch etwas verschlafen auf den Weg nach Turin. Im geborgten Toyota war genau Platz für uns acht reiselustige KJB'ler, unsere Picknicks und alles was man gerade für eine Übernachtung braucht.
Da das Wetter nicht gerade vielversprechend aussah, waren wir natürlich auch mit Regenschirmen ausgerüstet und wer keinen hatte, erfeilschte sich später in Turin bei einem Strassenhändler ein Exemplar für alle Fälle... Weiter lesen
Bildungswochenende in Wil – Das Zweite Vatikanische Konzil
In welchem Licht muss man das 2. Vatikanische Konzil sehen?
Um das Zweite Vatikanische Konzil verstehen zu können, muss man wissen, dass es sich um ein pastorales Konzil handelt. Es wurden demnach keine Glaubensfragen entschieden, sondern nur pastorale Richtlinien aufgestellt. Diese Richtlinien sind wiederum nicht unfehlbar, das heisst, man darf sämtliche Konzilstexte mit dem nötigen Respekt hinterfragen und falls nötig auch kritisieren.
Die früheren Konzilien waren hingegen alle dogmatisch und haben unfehlbare Entscheidungen getroffen, welche man keinesfalls hinterfragen darf. Das ist ein entscheidender Unterschied zum Zweiten Vatikanischen Konzil... Weiter lesen
Die Freundschaft
Es gibt verschiedene Arten von Freundschaft. Die gleichgeschlechtliche Freundschaft, die Freundschaft zwischen Mann und Frau, d.h. Freundschaft, die vor und während einer Beziehung oder Ehe besteht oder auch eine Freundschaft, die keine Beziehung nach sich zieht. Außerdem die Freundschaft zwischen einem Kind und einem Erwachsenen, zwischen Völker, Nationen und Rassen und schließlich die Freundschaft zwischen Gott und den Menschen. Vordergründlich werden im Folgenden nur die ersten beiden Punkte aufgegriffen und kurz auf die Freundschaft zwischen Gott und den Menschen eingegangen, da eine detaillierte Abhandlung des komplexen Themas den Rahmen sprengen würde... Weiter lesen
Die Diktatur des Genderismus - Teil 3, Teil 4 und Zusammenfassung
Teil 3 - Planned Parenthood – Pro Familia – Margaret Sanger
Nicht nur Huxleys „evolutiver Humanismus“ war in London Bestandteil der Diskussion um den neuen Menschen, sondern auch seine eugenische Philosophie des wissenschaftlichen Rassismus, der schon Jahre zuvor einen nachhaltigen Einfluss auf jene weltweite Geburtenkontrollbewegung genommen hat, die heute unter dem Begriff Planned Parenthood auf eine Gesellschaft hin arbeitet, in der sogenannt archaische sexuelle Gesetze und irrationale Ängste vor Sex nicht mehr existieren... Weiter lesen
Teil 4 - Gender als „Wissenschaft“
Jede Ideologie will sich mit dem Mantel der Wissenschaftlichkeit schmücken, so auch der Genderismus. Die meisten Universitäten weltweit unterhalten Institute für gender-studies, wo Modelle entwickelt und gelehrt werden, bei denen die ganze Gender-Agenda Gegenstand des Studiums ist, inklusive die Möglichkeit, zwischen fünf verschiedenen Geschlechtern zu unterscheiden, statt zwischen biologisch zwei. An einigen Universitäten ist es sogar möglich geworden, einen Abschluss in Gender als Hauptfach zu erlangen... Weiter lesen
Zusammenfassung - Die Diktatur des Genderismus
- Drastische Reduzierung der Weltbevölkerung. Förderung homosexuellen Verhaltens wird ganz entschieden zur Reduzierung der Weltbevölkerung beitragen
- Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Für die rechtliche Bestimmung des Geschlechts der Menschen dürfen nicht mehr die äußeren Geschlechtsmerkmale ausschlaggebend sein, sondern nur noch das subjektive Empfinden des Menschen.
- Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
- Freier Zugang zu Verhütung für alle, auch für Jugendliche. Abtreibung (nach neuer Sprechweise „reproduktive Gesundheit“) soll Menschenrecht werden... Weiter lesen
Einladung zum KJB-Wanderlager
Hättest du Lust und Zeit mit in das KJB-Wanderlager vom 09. - 26. August 2010 zu kommen? Ich bin dieses Jahr mit dabei in der Organisation. Wir durchstreifen Umbrien in Italien. Es waren ja schon öfter mal Schweizer dabei und ihr seid jedes Mal herzlich willkommen. Aber das weisst du ja.Das Wanderlager ist natürlich als Apostolat gedacht, zum einen, wenn Neue dabei sind, aber auch für uns selbst. Und darauf will ich hinaus. Wir haben die letzten Jahre immer viele junge Leute gehabt und da ist es sehr wichtig, dass auch einige reifere dabei sind. Es bringt einem persönlich einiges und ist natürlich auch noch schön und damit auch ein gut verbrachter Urlaub... Weiter lesen
Die Diktatur des Genderismus – Teil 2
Das umstrittene Experiment: der Mensch
1962 traten in London Genforscher vor die Öffentlichkeit der Welt, die Wegbereiter wurden für die von den meisten der heutigen Zeitgenossen noch kaum wahrgenommene Gender-Revolution. Was uns heute im Programm der Gender-Ideologen entgegentritt, wurde damals durch hochdotierte Wissenschaftler als „biologische Zukunft des Menschen“ vor einer größtenteils unvorbereiteten Menschheit ausgebreitet. Mit dem als Ciba Foundation Conference bekannt gewordenen Symposium von 27 führenden Forschern der Biologie und Genetik, darunter auch Nobelpreisträgern, wurde eine Tür aufgestoßen, die den Blick in die Laboratorien der Menschenzüchter freigab. Wir werden sehen, dass das scheinbar in Vergessenheit geratene Ciba-Symposium eine gespenstische Omnipräsenz besitzt... Weiter lesen
Die Diktatur des Genderismus – Die Schaffung des neuen Menschen durch Gender – Teil 1
„Unser letztes Ziel ist jenes von Voltaire und der Französischen Revolution: Die vollkommene Vernichtung des Katholizismus und selbst der christlichen Idee“, heißt es in „Der ständigen Anweisung der Alta Vendita“, einer italienischen Loge. Doch um die Kirche vernichten zu können, müssen zuerst die familiären Strukturen aufgelöst werden.
Das politische und gesellschaftliche Programm der neuen Ideologie Gender Mainstreaming, auf das sich sowohl die Europäische Union als auch die Vereinten Nationen verpflichtet haben, ist exakt dabei diese Auflösung vorzubereiten. „Durch Zersetzung der Familie, als dem Herd aller patriarchalischen Unterdrückung, vor allem der Versklavung der Frau“ soll die Vatergesellschaft aufgelöst werden, damit wird der Weg freigemacht werden kann für den neuen Menschen, der dann im Paradies des Matriarchats seine neue und endgültige Herrschaft finden wird... Weiter lesen
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Chorwoche 2010
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Bildungswochenende der Mädchen im März
Am 6. - 7. März durften wir Mädels wieder unser Bildungswochenende in Wil halten.
Nach der Hl. Messe zu Beginn, fanden sich knapp 20 Mädels - leider nur von den Gruppen Wil und Littau - im Speisesaal zu den Vorträgen von H. H. P. Udressy ein. Die Vorträge waren etwas komplex, so dass man sich nicht erlauben konnte, unaufmerksam zu sein. Es war interessant, wie uns dargelegt wurde, dass selbst Gottesleugner sehrwohl von der Existenz einer höheren Macht, sprich Gott, überzeugt waren... Weiter lesen
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Ist Abtreiben erlaubt? – Eine ethische Zurückweisung
Man sollte sich einmal ernsthaft die Frage stellen, warum man eigentlich nicht abtreiben oder unschuldige Menschen töten darf. Ist es denn wirklich so klar, dass jeder Mensch einen besonderen moralischen Status hat, der ihn vom Tier abhebt und ihm ein Recht auf Leben verleiht?
Hier könnte sofort der Einwand erhoben werden, dass es sehr wohl klar sei, weshalb Töten aus moralischen Gründen verboten ist. Gott verbietet schließlich im 5. Gebot zu töten, weil der Mensch nicht Herr über Leben und Tod ist.
Außerdem versündigt sich jemand, der einen Menschen tötet, an Gott selbst, da der Mensch nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffen ist. Durch das Töten legt man gewissermaßen an Gott selbst gewaltsam Hand an, indem man sein Bild zerstört.[2] Bei einer Abtreibung wird dem Ungeborenen zudem noch die Möglichkeit auf die Anschauung Gottes geraubt, da dieses ohne Taufe sterben müsste. Folglich sei eine Abtreibung...
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Zur Kontroverse zwischen Evolutions- und Schöpfungstheorie
Die öffentliche Meinung ist geprägt von einer allgemeinen Evolutionsvorstellung. Nicht umsonst wurde die 200. Wiederkehr des Geburtstags von Darwin am 12. Februar 2009 zum Anlass genommen, gleich ein ganzes Jahr seinem Gedächtnis zu widmen. Schließlich sei ja die Abstammungslehre die am besten bewiesene wissenschaftliche Hypothese. Doch ein Blick in aktuelle Umfragen scheint uns eines Besseren zu belehren. Bezweifelt doch tatsächlich etwa ein Drittel der Bevölkerung das Bild der öffentlichen Meinungsdarstellung: „Jeder achte Student hat Zweifel bezüglich der Evolutionstheorie, einige von ihnen wollen sogar Biologielehrer werden“. „Alle Umfragen der letzten Jahre zeigen, dass die Zahl der Evolutionsgegner in Deutschland von rund 20 auf bis zu 30 Prozent angestiegen ist“... Weiter lesen
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Ursula von der Leyen und das Humankapital
Nach jahrzehntelanger Verdrängung ist die demographische Entwicklung im Bewusstsein der Öffentlichkeit und der politischen Klasse zum relevanten Thema geworden: Die Alterung der Gesellschaft bedroht existenziell die Stabilität der sozialen Sicherungssysteme. Da die seit Jahren konstant niedrigen Geburtenraten aufgrund des begrenzten Integrationspotenzials jeder Gesellschaft nicht allein durch Zuwanderung ausgeglichen werden können, ist die Erhöhung der Geburtenraten zum Überlebensimperativ unseres sozialen Systems und zum erklärten Ziel der Familienpolitik geworden.
Lange Zeit wurde gegen jede politische Maßnahme zur Geburtenförderung sofort der ideologische Vorwurf eines völkischen Natalismus [Geburtenförderung zum Zweck des Volkserhalts, Anm. d. Red.] ins Feld geführt... Weiter lesen
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Medjugorje – Lügennetz und Sündenpfuhl (4. und letzter Teil)
Die katholische Zeitungspresse ist lau geworden; deutschsprachige Diözesanblätter sind oft nichtssagend bis glaubensgefährdend. Im Internet gibt es immerhin Angebote, die die entstandene Lücke zu füllen versuchen. Zweifellos ist unter diesen privaten Angeboten die Nachrichtenseite kath.net, die von Linz in Österreich aus betrieben wird, noch die „salonfähigste“, da sie teilweise redaktionell oder wenigstens ideell von kirchlichen Würdenträgern unterstützt wird: Am ehesten wird noch aus kath.net zitiert. Dadurch erhält die Seite den Anschein... Weiter lesen
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Medjugorje - Lügennetz und Sündenpfuhl (Teil 3)
Man stelle sich einmal vor, ein guter Bekannter käme zu uns und erzählte von seiner neuen Geldanlage: Diese sei sehr ordentlich, werfe einige Renditen ab und sichere seinen Wohlstand. Verwundert über eine solche Oase so kurz nach der Bankenkrise fragen wir nun skeptisch unseren Freund, woher sich denn eine solche Geldquelle auftue. Unser Kamerad antwortet nun, dass darüber die Meinungen auseinandergingen, und nennt den Namen des Geldinstituts. Erschrocken fragen wir nun, ob es denn nicht wahr sei, was man über ebendieses gehört habe: schwarze Konten, Verquickungen mit der Kriegsindustrie und Ähnliches.
Wir sagen ihm, so etwas könne sich böse rächen. Etwas beschämt und hüstelnd, jedoch einigermaßen beleidigt antwortet unser Kamerad nun, davon habe er zwar auch gehört, aber das sei doch engstirnig, man solle doch einfach diese Quelle nützen, die nun so plötzlich in Zeiten finanzieller Engpässe sprudle... Weiter lesen
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Medjugorje - Lügennetz und Sündenpfuhl (Teil 2)
Die Früchte: Bares, Hotels und ein Granatwerfer
Die Franziskaner jedenfalls ließen sich nicht erschüttern und luden weiterhin freudig nach Medjugorje ein. Unterstützung erhielten sie dabei auch bald von neo-„monastischen“ Gemeinschaften aus dem Umfeld der Charismatischen Erneuerung. Auch karitative Werke wie ein Haus für Drogenabhängige wurden eröffnet. Medjugorje wurde von einer Hochburg „Verrückter“ bald zum prosperierenden Projekt einer abscheuerregenden Symbiose aus gefährlichem Spiritualismus, neoliberalen Ordensprojekten und organisiertem Tourismusmanagement. Merkwürdige Zitate von Papst Johannes Paul II. wurden kolportiert, wonach dieser am liebsten selbst nach Medjugorje kommen würde oder wonach die Beichten dort besonders wirksam seien. 1998 wies übrigens der damalige Leiter der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, solche Aussagen als frei erfunden zurück... Weiter lesen
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Medjugorje – Lügennetz und Sündenpfuhl (Teil 1)
Es war ein Sommerabend im Jahre 2006 und ich saß im Bistro des Stuttgarter Bahnhofsturmes bei einem Spezi. Vor wenigen Monaten zur katholischen Kirche konvertiert, hatte ich noch einige Fragen zur Mariologie, wegen der bei vielen meiner protestantischen Freunde reges Unverständnis über meine Konversion herrscht. Eine mütterlich besorgte Mitarbeiterin der „Charismatischen Erneuerung“ saß mir gegenüber und erzählte dazu Erstaunliches: von Kindern in der Herzegowina, die eine Erscheinung hatten, beziehungsweise seit Beginn der 1980er-Jahre immer noch Erscheinungen haben. Die Kinder wären sich aber zunächst nicht sicher gewesen, ob es wirklich Maria sei, die da erscheine, deshalb hätten sie am zweiten Tag einen Eimer Weihwasser mitgenommen und die Erscheinung damit überschüttet. Sie sei danach triefend nass und lächelnd da gestanden, das sei der Beweis gewesen, dass es sich um die Muttergottes handele! Ich war beeindruckt.
Die erste Reise zu dem Erscheinungsort Medjugorje in der Herzegowina wäre für mich eigentlich nur eine Frage der Zeit gewesen... Weiter lesen
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5 Wochen Istrien + 1 vollgestopfter Wanderrucksack + 0 Ahnung, wo wir heute Nacht schlafen können = 100 % Abenteuer
Dieses Jahr war es nun endlich so weit – meine Freunde hatten es doch tatsächlich mit ihrer Redekunst geschafft, mich (obwohl ich da den einen oder anderen Zweifel hatte) dazu zu bringen, mich für das Wanderlager 2009 anzumelden. So machte ich mich also Anfang August mit meinem großen Wanderrucksack, Schlafsack und Isomatte auf den Weg nach München, wo mein großes Abenteuer begann. Von dort aus ging es dann mit einem Reisebus, vollgeladen mit 39 gut gelaunten, netten jungen Menschen in Richtung Kroatien. Dort angekommen gab es erst einmal ein kleines Nickerchen in einem Park und dann ging es auch schon los mit der Wanderlagerei. Wir teilten uns in 3 Gruppen auf und zogen dann in Gruppen zu 11–12 Jugendlichen mit all unserem Hab und Gut los, um in der ersten Woche in Tagesetappen von 12–15 Kilometern von Rijeka nach Pula zu gelangen. In dieser Woche ging es vor allem darum, die anderen Gruppenmitglieder kennenzulernen, sich an... Weiter lesen


