Apostolat 2011
Apostolat 2011
Herbst-Aktion der KJB-Wil
Im Oktober 2011 fand, nach der Aktion im Frühjahr, eine zweite Grossaktion der KJB-Wil statt. Es waren alle Mitglieder der KJB-Wil eingeladen, sich wenigstens an einem der drei Aktionen aktiv zu beteiligen.
Das Programm sah folgendermassen aus:
Sa, 8. Oktober: Standaktion in St.Gallen
So, 9. Oktober: Wallfahrt von Fischingen nach Kirchberg
Sa, 15. Oktober: Standaktion in Winterthur
Samstag, 8. Oktober: Standaktion in St. Gallen
An diesem Tag fand die erste Standaktion statt, die sehr ähnlich wie in Winterthur ablief. Nach der Hl. Messe in Wil frühstückten wir und fuhren danach in die Stadt St. Gallen. Dort wurde der Stand aufgerichtet. Leider war das Wetter sehr kalt und nass. Dadurch blieben die Leute sehr wenig stehen um an unseren Meinungsumfragen teilzunehmen, die den Zweck hatten, den Befragten in eine Diskussion zu verwickeln und auf den Grund des Lebens zu sprechen zu kommen. Nachmittags besserte sich das Wetter und es ergaben sich doch noch einige Gespräche. Vor allem, als wir begannen den Stand abzubauen und zusammen zu räumen, kamen gerade einige Streitgespräche mit Jung und Alt zustande…
Nach diesem kühlen Tag beteten wir abends gemeinsam in der Kirche zu Möschwil den Rosenkranz. Darauf folgte das feine Nachtessen bei Familie Schnyder, die uns grosszügig bewirtete. Den Abend verbrachte man mit Scherzen, Gesprächen, Diskussionen und nicht zu letzt auch mit einer Spielrunde.
Der Familie Schnyder sei unser Dank ausgesprochen.
Sonntag, 9. Oktober: Wallfahrt von Fischingen nach Kirchberg
Da eine Standaktion recht und gut ist, aber ohne das Gebet wenig erreichen kann, organisierten wir eine kleine Wallfahrt für die Fruchtbarkeit der Standaktion.
Nach dem hl. Amt stärkten wir uns bei Familie Schönenberger mit einem feinen Zmittag, um nachher die ca. zweistündige Wallfahrt vom Thurgauer Dorf Fischingen nach Kirchberg in St. Gallen zu absolvieren. Wir fuhren nach dem Essen nach Fischingen und beteten vor dem Abmarsch in der Klosterkirche am Grab der Hl. Idda von Toggenburg. Als alle Wallfahrer eingetroffen waren, marschierten wir los. Schon am Anfang der Wallfahrt durften wir Flagge bekennen, da uns die Wallfahrts-Route durch den Jahrmarkt von Fischingen führte. So liefen wir mit unseren Fahnen singend durch den Rummel. Nach diesem Auftakt liefen wir durch die schöne Herbstlandschaft. Wir beteten den Rosenkranz und sangen Lieder. Geistlich betreute uns Pater Stefan Pfluger.
Nachdem wir ca. zwei Stunden gewandert waren, trafen wir in Kirchberg ein. Dort beteten wir in der Pfarrkirche unsere KJB-Gebete und Andreas erzählte uns von dem Wunderkreuz seiner Wohngemeinde.
In Kirchberg schwebte das Kreuz in der Kirche während einer Predigt ein Stück von der Mauer entfernt über dem Boden. Dieses Ereignis prägt die kleine Gemeinde noch heute. Das „Wunderkreuz“ wird sehr verehrt.
Früher gab es viele Berufungen für den geistlichen Stand in Kirchberg. Die Berufungen erblühten geradezu! Doch auch hier merkt man die „Früchte“ des Konzils, denn seit dem Jahre 1962 fand keine Primiz mehr in Kirchberg statt! Ein Zeichen?
Der Ausklang mit Kuchen und Getränken fand wieder bei Familie Schönenberger statt.
Für die Mühe ein herzliches Vergelt`s Gott an die Familie Schönenberger insbesondere an Ignaz für seinen Einsatz!
Samstag, 15. Oktober: Standaktion in Winterthur
An diesem schönen Herbsttag fand die zweite Standaktion statt. Nach der hl. Messe und einem Frühstück fuhren wir los, um in der Winterthurer Altstadt Seelen zu bekehren. Dazu muss man anmerken, dass Winterthur eine mehrheitlich protestantische und auch eine sehr liberale Stadt ist. Nachdem wir so gegen 10.00 Uhr unseren Stand aufgebaut hatten, fingen schon bald die grossen Diskussionen mit der Bevölkerung an. Beigetragen zu den vielen Diskussionen haben sicherlich unsere zwei Plakate zum Thema Zölibat und Abtreibung. Viele Leute kamen von alleine zum Stand um mit uns zu diskutieren. Die grosse Mehrheit war mit unserer Haltung zum Zölibat nicht einverstanden. Aber trotzdem sagten uns einige dieser Personen auch, dass sie es gut finden einmal eine andere Meinung zu hören. Vor allem zum Thema Zölibat hört man ja landauf landab nur die Meinung der Gegner, die vor allem in den Medien eine grosse Mehrheit findet. So konnten wir den Menschen zeigen, dass es auch noch junge Leute gibt, die den Wert des Zölibates erkennen und dieses verteidigen!
Unsere Rosenkränze und Flyer fanden grossen Absatz. Auch wechselten einige Bücher gegen freie Spende ihre Besitzer.
So gegen 16.00 Uhr bauten wir den Stand ab und fuhren müde, aber zufrieden nach Wil um das Material zu verräumen.
Autor: P.F.

