Die abenteuerliche Wanderung im Jauntal
Die abenteuerliche Wanderung im Jauntal
Am 13. August 2011 fand die KJB-Schweiz Wanderung statt, die von der Ortsgruppe Im Fang organisiert wurde.
So strömten an diesem sonnigen Samstagmorgen aus allen Teilen der Schweiz über 20 topfite KJB’ler ins idyllische Dörfchen Im Fang, um an dieser Rundwanderung teilzunehmen. Fast alle Ortsgruppen haben eine Delegation entsandt. Wir hatten sogar einen jungen Mann aus Kanada bei uns zu Gast! Dieses Beispiel zeigt welchen internationalen Ruf die KJB-Wanderungen erreicht haben.
Das Ziel unserer Wanderung war die im Jauntal gelegene Berggruppe „Gastlose“ zu umwandern.
Wir trafen uns um 8.30 Uhr im Dorf, um nachher gemeinsam an den Abmarschplatz zu fahren. Wir parkierten unsere Autos und begaben uns zu Fuss zu einer kleinen Bergkapelle, in der Pater Udressy die heilige Messe zelebrierte. Nachdem uns die heilige Messe geistig gestärkt hatte, stärkten wir uns noch körperlich mit einem Frühstück für die Wanderung.
Danach gingen wir los: den erste Teil des ca. fünfstündigen Marsches (Pausen nicht einberechnet) gingen wir einen mehr oder weniger steilen Hang hinauf. Dabei mussten wir einige Pausen machen, da es selbst für einige der topfiten KJB’ler anspruchsvoll wurde. Die Aussicht war gigantisch. Als wir oben angekommen sind, konnten wir sie auch geniessen. Gottes wunderbare Schöpfung!
Der zweite Teil war dann sehr gemütlich zum wandern, so gemütlich, dass man wieder Luft hatte um ein wenig zu plaudern und zu scherzen.
Es folgte das Mittagessen. Dabei konnten wir Bergsteiger beobachten, die auf die Gastlosen kletterten. Nachdem wir etwas gegessen hatten und einige sich ein bisschen Schlaf gönnten, ging es wieder weiter, den dritten und letzten Teil zu absolvieren. Weil es vorher bergauf ging, ging es nun logischerweise bergab (gemeint ist die Wanderroute).
Nun kam das abenteuerliche an der Wanderung. Wir durchliefen einen sehr stark bewaldeten Teil mit allerlei natürlichen Hindernissen. Dabei hatten wir ein wenig das Gefühl, dieser Teil gehöre nicht zur offiziellen Wanderroute. Aber nachdem wir ein bisschen klettern und springen mussten kamen wir wieder auf einen Wanderweg, der nicht mehr so schwer passierbar war. Mit diesem kleinen Umweg lernten wir die Natur richtig kennen!
Wir gingen noch einige Stunden an der Grenze zwischen Deutsch- und Westschweiz („Röstigraben“) und genossen die schöne Natur, bis wir am Abend wieder bei unseren Autos eintrafen.
Anschliessend fuhren wir wieder nach Im Fang, grillten dort Würste, spielten Fussball und sassen gemütlich zusammen um den schönen Tag ausklingen zu lassen.
Wir danken der Ortsgruppe Im Fang, allen voran Roman und Fabian, für die tolle Organisation der schönen Wanderung! Vergelt`s Gott!
Autor: P. Frei
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