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Priesterbruderschaft St. Pius X.

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Priesterbruderschaft St. Pius X.

"tradidi quod et accepi" (1 Kor 15,3) - "Ich habe weitergegeben, was ich auch empfangen habe."

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Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wurde am 1. November 1970 in der Diözese Fribourg von Erzbischof Marcel Lefebvre rechtmässig gegründet. Anstoss dazu gaben Priesteramtskandidaten, die ihn drängten, etwas für sie zu tun, da eine Ausbildung gemäss dem unverfälschten Glauben in den meisten Seminarien zu jener Zeit nicht mehr gewährleistet war.

Wichtigstes Ziel der Bruderschaft ist es denn auch, Priester heranzubilden, die den ganzen, unverfälschten katholischen Glauben ohne Wenn und Aber empfangen und weitergeben. Entsprechend wurde kurz nach der Gründung der Bruderschaft mit dem Aufbau des ersten Priesterseminars in Ecône im Wallis begonnen. 

Die Anstrengungen, die oft mit grossen Opfern verbunden waren, blieben nicht fruchtlos: Heute besitzt die Priesterbruderschaft weltweit sechs Seminare; in mehr als 160 Prioraten in über 55 Ländern betreuen rund 500 Priester Katholiken, die den katholischen Glauben in seiner unverfälschten Form leben wollen. Die Priesterbruderschaft vereinigt primär Priester, weiters gehören auch Brüder und Schwestern dazu. Auch Laien können im dritten Orden der Bruderschaft beitreten.

subdiakonatsweihe

Ende der Achtziger Jahre ahnte Erzbischof Lefebvre, dass ihm nur noch wenig Zeit auf Erden blieb. Da kein Nachfolger im Bischofsamte in Sicht war, der den Priesteramtskandidaten nach seinem Tod das Weihesakrament hätte spenden können, gebot ihm die Not der Stunde, vier Priester zu Weihbischöfen (ohne Diözese und Aufgabe in der kirchlichen Hierarchie) zu konsekrieren, was am 30. Juni 1988 geschah. Daraufhin wurde von vielen der Vorwurf des Schismas erhoben. Da Erzbischof Lefebvre weder eine Parallelhierarchie noch eine Abspaltung wollte, ist dieser Vorwurf nicht gerechtfertigt.

Auftrag und Rechtfertigung der Priesterbruderschaft lassen sich in den Worten "tradidi quod et accepi" (1 Kor 15,3) des Völkerapostels Paulus zusammenfassen, die das Grab des Erzbischofs zieren, zu deutsch: "Ich habe weitergegeben, was ich auch empfangen habe". Diesem Leitspruch folgend trägt die Priesterbruderschaft St. Pius X. die Frohbotschaft in die Welt hinaus, bestrebt, den hungernden Seelen den überlieferten Glauben an die Liebe Gottes zu bringen.
 

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